METHODIK UND REDAKTION
So entstehen Stellunes Inhalte.
Diese Seite legt offen, welche Eingaben Stellune verwendet, wie Symbolik in verständliche Texte übersetzt wird und wo die redaktionellen Grenzen liegen.
1. Eingaben und Symbolsysteme
Für Horoskoptexte nutzt Stellune das tropische Sonnenzeichen als saisonalen Ausgangspunkt. Augenfarbe und selbst gewählter Persönlichkeitstyp verändern Bildsprache und Ton, werden aber nicht als Ursache oder Beweis für Eigenschaften ausgelegt.
Tarot arbeitet mit 78 Karten, Petit Lenormand mit 36 Karten. Bei Mehrkarten-Legungen zählt nicht nur jedes Einzelmotiv, sondern auch die Beziehung der Karten zueinander und die vorher festgelegte Frageposition.
2. Vom Symbol zum Reflexionsimpuls
Ein Text beginnt mit einem klar benannten Motiv, übersetzt es in eine Alltagssituation und endet möglichst mit einer offenen Frage oder kleinen beobachtbaren Handlung. Formulierungen wie „du wirst“ oder garantierte Ergebnisse werden vermieden.
Unterschiedliche Themenbereiche werden nicht vermischt: Ein Beziehungsimpuls spricht über Kommunikation und Grenzen, ein Zukunftsimpuls über Prioritäten und Optionen. Diagnosen, Risikobewertungen und konkrete Anlage-, Rechts- oder Behandlungsempfehlungen gehören nicht in diese Texte.
3. Redaktionelle Prüfung
Geprüft werden Verständlichkeit, innere Widersprüche, unnötige Angst- oder Drucksprache, diskriminierende Zuschreibungen und der klare Unterhaltungsrahmen. Sachliche Angaben zu Kartenzahl, Geschichte oder astronomischen Begriffen werden von symbolischen Aussagen getrennt.
Automatisch kombinierte Texte müssen denselben Regeln folgen wie statische Seiten. Eine Kombination darf keine Gewissheit vortäuschen und soll weder eine Person etikettieren noch wichtige Entscheidungen an ein Symbol delegieren.
4. Grenzen und Verantwortung
Astrologie, Persönlichkeitstypen und Kartendeutung liefern keine wissenschaftlich verifizierte Beschreibung eines einzelnen Menschen. Stellune verwendet sie deshalb als kreative Perspektiven, nicht als Messung, Diagnose oder Prognose.
Nutzende behalten die Verantwortung für ihr Handeln. Bei Beschwerden, Krisen, Vertragsfragen, Schulden, Investitionen oder anderen folgenreichen Themen ist eine entsprechend qualifizierte Fachperson wichtiger als jeder digitale Impuls.
5. Aktualisierung und Korrekturen
Grundlagenseiten erhalten ein sichtbares Aktualisierungsdatum. Inhaltliche Korrekturen werden vorgenommen, wenn Tatsachen falsch, Quellen ungeeignet oder Formulierungen missverständlich sind.
Symbolische Interpretationen können redaktionell weiterentwickelt werden. Dabei bleibt erkennbar, dass es sich um Deutungen handelt; eine neue Formulierung wird nicht nachträglich als objektive Erkenntnis dargestellt.
Quellen und Einordnung
Externe Quellen dienen ausschließlich der Prüfung historischer und struktureller Tatsachen. Symbolische Bedeutungen werden als Tradition oder redaktionelle Deutung gekennzeichnet.